flashback
Smalltalk, Starbucks und Sprunggelenke
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Wenn es etwas gibt, was ich hier unbedingt lernen muss, ist es Smalltalk. Ich bin schwer beeindruckt von den Leuten hier, die scheinbar sofort mit Fremden ein Gespräch anfangen, über alles Mögliche reden, und ewig so weiter machen zu können. 

Generell scheint hier mehr durch Sprechen gearbeitet zu werden, was dazu führt, dass ein ständiger Gesprächsfluss in den Büros vorherrscht. Der geht dann über profane Dinge wie “oh, which formula do I have to use in Excel?”, über “oh, look, who’s there, what’s your name honey?” [Kinderbesuch], zu “have fun playing golf this afternoon”. Fairerweise muss ich sagen, dass das Leute von einem anderen Institut sind.

Den besten Kaffee gibt es hier bei Starbucks. In einer Umfrage von der letzten Woche haben Leser eines Stadtmagazins Starbucks auf Platz 1 gewählt. Mittlerweile habe ich Tim Horton’s und einige andere Kaffeeläden ausprobiert und muss sagen, dass mir Starbucks auch am besten gefällt.
Und gestern, als ich bei Starbucks war, gehe ich den Bordstein herunter, komme falsch auf, mein linker Fuß knickt um. Nun habe ich ein geschwollenes Sprunggelenk am linken Fuß. Fantastisch. Kurioserweise ist meine eine Mitbewohnerin, eine Japanerin, die hier Englisch studiert, gelernte Physiotherapeutin, und hat mich gleich “behandelt”. Also, halb so wild.

Und jetzt geht’s los, ich brauche endlich eine SIM-Karte. 

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