Meine Zeit hier in Deutschland nähert sich dem Ende. Irgendwie wird mir noch gar nicht bewusst, dass ich ja nächste Woche schon in Kanada sein werde. Ich habe mich von allen verabschiedet, die mir wichtig sind, bin ein letztes Mal in Hamburg gefahren, war ebenso ein letztes Mal im Fläming unterwegs (die üblichen 50 km, wobei mir die Hitze schon zu schaffen gemacht hat und ich diverse längere Pausen einlegen musste). Und heute dann das Highlight: Ich war das erste Mal auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof boarden. Die Landebahnen sind in West-Ost-Richtung angelegt, so dass ich auf diesem sehr feinen Untergrund einmal schönen Rückenwind und in die andere Richtung dann Gegenwind hatte. Hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, und wird nächstes Jahr wiederholt.
Es ist erstaunlich, wie wenig passiert, wenn man einfach mal das Leben laufen lässt. Andersherum stimmt dies auch nicht. Und dass mir heute der Kopf schon wieder weh tut auf Grund des vergangenen Abends, ist mittlerweile das dritte Mal in der vergangenen Woche.
Oh, es tut so gut mit etwas fertig zu sein. Mein Leben hat mich wieder. Außerdem ist mir bewusst geworden, dass ich meine Heimat in Brandenburg doch sehr gerne habe und immer wieder mit sehr positiver Stimmung hinfahre. Muss wohl an meinem preussischen Blut liegen, oder so.
Momentan bin ich dabei, die letzten Vorbereitungen für meine Reise zu treffen. Und Schlaf nachzuholen. Und die Sonne zu genießen. Ging heute ganz gut als ich etwa 4 Stunden unterwegs war. Die Sonne im Gesicht, gute Musik im Ohr, der Wind im Rücken, und das alles entlang an der Elbe. Das Leben kann so schön sein.Was für anstrengende Tage das waren über die letzte Woche. Mit Hochdruck habe ich die erste Version der nächsten Veröffentlichung meinerseits fertig geschrieben. Ich war mal wieder aufm Kiez unterwegs. Und gerade eben zu einem Konzert von Miami Horror im Molotow. Deren Album läuft seit letztem Jahr bei mir rauf und runter, als ich es durch Zufall entdeckt und dann im australischen iTunes gekauft habe. Es hat mich durch viele Lebenslagen begleitet, auch auf meinem Longboard. Die Texte haben sich mittlerweile eingebrannt. Ich mag es immer noch, und nach dem heutigen Konzert wird es so wohl auch bleiben.
Bevor der Regen letzte Nacht kam, musste ich noch vor dem Tatort durch Hamburg fahren. Wie habe ich es die Tage davor vermisst.
Die vergangenen Tage waren für mich in diesem Jahr die aufregendsten Tage bisher.
Nachdem ich die letzten Tage mit Hardcore-Programmieren verbracht
habe, war es heute Zeit, die Seele mal baumeln zu lassen und den
Sonntag zu nutzen.
Dafür ging es nach Neuwiedenthal um Freunde beim Halbmarathonlaufen zu
motivieren.
Den Rückweg ging es dann nicht per S-Bahn nach Hause, sondern quer
durch den Harburger und Hamburger Hafen. Die Radwege sind teils
grottig, aber man kann dort mangels Verkehr problemlos auf der Straße
fahren.
Wetter war diese Tour doch mal wieder eine richtige Perle seit einiger
Zeit (abgesehen vom Fläming letzte Woche). Alles neu macht der Mai,
zumindest die Luft war frisch. Jetzt noch was kochen, Tatort schauen und morgen früh aufstehen…
Nordost war das unerwartet kalt. Vor ein paar Wochen habe ich mich
über +2 Grad gefreut, jetzt friere ich bei Temperaturen unter 10 Grad. Ansonsten war das gestern noch eine super Idee rauszugehen, das tat
dem Kopf ganz gut. Das ist so ähnlich, wie wenn man die Klospülung
betätigt. Alles geht erst mal weg. Zuguterletzt stand gestern ein schöner Artikel über das Skaten in
Hamburg im Abendblatt. Nachlesbar hier:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1868392/Geh-mit-uns-aufs-Brett-Hambur…





