flashback
Tag 38
Ich glaube, ich weiß jetzt wo der Begriff Erkältung her kommt. Es handelt sich scheinbar nur darum, dass man friert, sich ‘erkältet’ hat. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum ich bei 8 Grad Außentemperatur eine Mütze aufgesetzt habe. Die letzten Tage waren weiterhin von zu viel Programmieren geprägt. Außerdem stand ein Panel-Meeting an. Alles Dinge, die Zeit und vor allem Schlaf gekostet haben. Nur heute hat es mir endgültig gereicht und ich hab mir mein Longboard geschnappt und bin mit ausklingender Erkältung und abklingender Bindehautentzündung (die ich mir am Sonntag bei dem eisigkalten Wind von vorne im Hafen geholt habe) raus aufs Brett. Alles ist gut.

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Tag 15

Irgendwie verstehe ich nicht, warum mich meine Arbeit manchmal so schlaucht. Warum ich solch einen Ausgleich brauche, um meinen Kopf frei zu bekommen. Jedenfalls funktioniert es. Im Übrigen ist es wieder kälter geworden. Das Thermometer zeigte -2 Grad, was aber nicht tragisch ist. Dazu noch scharfer Wind aus Ost/Südost, was mir für den zweiten Teil meiner Strecke schönen Rückenwind bescherte, so dass ich eine sehr angenehme Fahrt hatte. Was mache ich bloß, wenn auf den 100 km an Ostersamstag auch starker Wind weht? Zumal die Strecke dort zur Hälfte auch bergauf, wenn auch mit flacher Steigung, verläuft.

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Tag 8
5 Grad unter 0, zumindest hat das das Thermometer angezeigt.
Vielleicht sollte ich versuchen, eher los zu kommen. Beim Versuch, über Modell-interne Variabilität nachzudenken war ich so
abgelenkt,
dass ich mich beinahe schön hingepackt hätte.
Ging aber alles gut.

Heute habe ich bemerkt, dass solch eine Kälte den Fahreigenschaften
nicht gut tut.
Irgendwie alles schwerfälliger.
Dennoch lohnt es sich, so lange es trocken ist,
rauszugehen, frische Luft einzuatmen, sich zu bewegen.
Man fühlt sich einfach großartig, wenn die Kilometer an einem vorbeirauschen.

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